Heute mal – Franz‘ WM-Welt

Betrachtet durch die rosarote Brille von Franz-Hermann Lichtenberg

Vom 26. – 30. September 2026 fand die PPP WM in Hannover statt. Knapp 800 an Parkinson Erkrankte nahmen daran teil. Ich auch.
Nach 2 Tagen Training, Aklimation und Akkreditierung starte ich mit meinen Spielen am Samstag im Herren-Doppel der Klasse 2.
Ohne große Erwartung begannen wir unsere WM. Ich wurde eines besseren belehrt.
Alle drei Doppel wurden mit 3-0 gewonnen. Gegner waren zwei Deutsche Duos und ein Spanisch/Peruanisches Paar. 
Gruppensieger – und somit in der Hauptrunde.
Das war der erste Spieltag. Am nächsten Tag standen die Einzel an, auch hier in der Klasse 2. Gespielt wurde in 6er Gruppen, Jeder gegen Jeden, also 5 Spiele. 

Erster Gegner war ein israelischer Spieler. Seine Spielweise behagte mir überhaupt nicht. Ich gewann zwar den ersten Satz, doch die nächsten drei gingen an meinen israelischen Mitstreiter.
Das zweite Spiel bestritt ich gegen einen isländischen Spieler. Das so ein großer und mächtiger Mann mit einem kleinen Ball umgehen kann. Respekteinflössend stand er mir gegenüber. Aber ich hatte das bessere Ende für mich, 3-0. Bemmerkenswert hier der zweite Satz, Atli, so hieß er, führte 8-0. Doch dann gelang mir jeder  Schlag. 11 Punkte in Folge und der Satz ging an mich.
Dann wurde ich von klar besseren Spielern mit 3-0 bezwungen.

Zwischen diesen beiden Spielen bestritt ich ein Spiel, auf das ich mich nach Bekanntwerden gefreut habe. Ich musste gegen Henry Dürr spielen. Uns verbindet eine kleine Freundschaft. Bei den GO 2024 spielten wir mit unseren damaligen Partnern im Doppel gegeneinander. Henry und sein Partner gewannen. Da noch etwas Zeit war, einigten wir beide uns auf ein kleines Trainingsspiel Jeder gewann einen Satz mit je 11-1. Den dritten Satz haben wir beim Stand von 10 – 10 beendet. Seitdem haben wir eine kleinen Draht zueinander. 
Henry hatte in Hannover nicht seinen besten Tag. Er gewann zwar die ersten beiden Sätze, doch die anderen drei gingen an mich. 3-2. So endete der Tag insgesamt gesehen mit zwei Siegen und 3 Niederlagen. Doch war die Spannung nicht raus. 5 Stunden Spielzeit, 15 Spiele. Wer hat gegen wen in wievielen Sätzen mit wieviel Punkte gewonnen und hat die Gruppe gewonnen

Um 17.08 Uhr löste sich die Spannung – eine  SMS von der Turnierleitung
    „F.LICHTENBERG; YOU FINISHED YOUR GROUP ON POSITION 4“ Das bedeutete, dass mein weiter Turnierverlauf die Trostrunde war.

Diese beiden Runden wurden im KO-System ausgetragen, heißt Siegen oder Fliegen Hop oder TOP

Zunächst wurde Doppel gespielt; 2 Spanier waren uns zugelost worden, wie sich herausstellte unangenehme Gegner.S-bie gewannen die ersten beiden Sätze, während wir den dritten Durchgang für uns entschieden.

Im vierten Satz stand es 10-10. Im Folgenden wechselte mehrmals die Führung. Beim Stand von 15-14 hatten die Spanier ihren xten Matchball. Bei eigenem Aufschlag nutzten sie diesen Vorteil und gewannen das Spiel mit 3-1 Sätzen. Wir waren im Doppel in der Runde der letzten 32 ausgeschieden. Im Einzel hatte ich in der ersten Runde ein Freilos.

In der zweiten Runde gewann ich mit 3-0 Sätzen gegen Stephan H.aus Langenfeld.In der nächsten Runde spielte ich gegen Hans Karl H. aus Celle. Es war die Runde der letzten 32.

Nachdem ich den ersten Satz noch gewonnen hatte, hatte sich mein Gegner, wie er nach dem Spiel sagte, besser auf meinen Aufschlag einstellen können und gewann die zum Spielgewinn nötigen Sätze.
Mir blieb nur die Gratulation zum verdienten Sieg über; er war eindeutig der bessere Spieler.

Somit war am Montag Abend der spielende Teil der WM für mich beendet.

Resumee:

Drei Tage – 11 Spiele – 6 gewonnen und 5 verloren   
39 Sätze, 21 gewonnen – 18 verloren

Im Doppel brachten drei Siege den Gruppensieg und die Hauptrunde ein.

Ich habe mehr erreicht als ich mir in meinen kühnsten Träumen vorgestellt habe. Mit etwas mehr Glück wäre….. Aber das Gleiche sagen die Anderen auch. Es ist gut so.
Ich bin mehr als zufrieden!

Viel wichtiger als ein Sieg an der Platte ist der Kontakt der Parkis untereinander. Man sieht den sympathhischen Andy wieder, mit dem man in, wo auch immer, regen Kontakt hatte. Schön, dass Martin wieder da ist, dem es beim letzten Mal in…. Gar nicht gut ging. Die Freude über das Wiedersehen mit Gaby überwiegt alles. Man hat sein bestes Tischtennis gespielt und trotzdem nicht gewonnen.  Die TT-Parkis und ihre Angehörigen sind eine große Familie, wo man sich unterstützt, wo sich mit dem Anderen freut, aber auch mitfühlend ist, wenns dem/der Anderen nicht so gut geht.

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