Spielregeln beim Tischtennis Parkinson
Da wir immer wieder neue Mitglieder haben, wollen wir euch einmal ganz kurz aufzeigen, was die Basis-Regeln in unserem Lieblingssport sind.
Als allererste Info: Es gelten grundsätzlich die Regeln der ITTF bzw. des DTTB, die ihr hier in voller Pracht einsehen könnt!
Da für uns als oberste Maxime gelten soll, Freude an der Bewegung zu haben, werden die offiziellen Regeln nicht immer so ganz genau ausgelegt. (außer bei bedeutenden Turnieren)
Hier nun eine ganz kurze Zusammenfassung für unseren Sport:
- Grundsätzliches:
- Aus unserer Jugend kennen wir noch, dass Sätze bis 21 Punkte gespielt wurden und nach je 5 Punkten der Aufschlag wechselte. Das ist nicht mehr korrekt!
Es gilt aber heute:- ein Satz wird bis 11 Punkte gespielt
- dabei muss ein Unterschied von mind. 2 Punkten vorliegen, z.B. 11:9
- ist dies nicht der Fall, z.B. 10:10, wird solange weitergespielt, bis eine Partei einen Zwei-Punkte-Vorsprung hat! Also 12:10, 15:13 aber auch ein 27:25 kann dabei herauskommen
- Gewinnsätze, je nach Ausschreibung und Absprache:
- 2 Gewinnsätze, also 2:1 oder 2:0 oder
- 3 Gewinnsätze (Standard), also 3:0, 3:1, 3:2
- Übrigens, sollte man im 5. Satz spielen, werden in der Regel nach 5 erreichten Punkten die Seiten noch einmal gewechselt, also beim 0:5, 5:2, 5:4, …
- Aus unserer Jugend kennen wir noch, dass Sätze bis 21 Punkte gespielt wurden und nach je 5 Punkten der Aufschlag wechselte. Das ist nicht mehr korrekt!
- Aufschlag:
- Beim Aufschlag müsste der Ball ca. 11 cm hochgeworfen werden und für den Gegner sichtbar sein.
- Der Ball muss dabei zunächst die eigene und nach Überwindung des Netzes die andere Plattenhälfte berühren.
- bleibt der Ball im Netz hängen, geht der Punkt an den Gegner
- streift der Ball die Netzkante und landet im gegnerischen Feld, wird der Aufschlag wiederholt
- wird der Ball beim Aufschlag nach dem Hochwerfen nicht getroffen, geht der Punkt ebenfalls an den Gegner
- Ein Aufschlagwechsel findet nach jeweils 2 gespielten Aufschlägen statt, Ausnahme: nach einem 10:10 wird nach jedem Aufschlag gewechselt
- Besonderheiten im Doppel:
- Der Ball muss von dem rechten Aufschläger quer über die Platte auf den rechten Verteidiger platziert werden
- streift der Ball beim Aufschlag das Netz und landet im korrekten rechten Feld des Gegners gibt es eine Wiederholung, andernfalls geht der Punkt an den Gegner
- nach dem jeweils 2. Aufschlag wechseln die Spieler, die Aufschlag hatten, die Position von rechts nach links
- Im nächsten Satz wechseln jeweils die aufschlagenden Gegner die Position (s. Abbildung 1)
- Beim Aufschlag müsste der Ball ca. 11 cm hochgeworfen werden und für den Gegner sichtbar sein.
Abb. 1 – Aufschlagrecht bei Satzbeginn im Doppel:

- Besonders bei uns Parkies:
- normalerweise darf der schlagende Spieler sich nicht auf der Platte abstützen. Grundsätzlich gilt aber bei uns, dass diese Möglichkeit genutzt werden kann, um einen Sturz zu vermeiden. (Die Ahndung dieser Regel kommt aber i.d.R. eh nur bei großen Turnieren zur Anwendung)
- SYSTEME bei Turnieren (Erläuterung bei Wikipedia)
- einfaches K.O.-System
- wie in anderen Sportarten auch: „the winner takes it all“ und geht in die nächste Runde
- Die Verlierer könnten in einer „Trostrunde“ bis zu einem Finale weiterspielen
- doppeltes K.O.-System (Erklärungsversuch von Franz)
- Z.B. bei 32 Teilnehmenden:
- Runde 1 auch 1/16 Finale
- Die Spiele werden ausgelost oder anhand anderer Kriterien zugewiesen
- Der Gewinner spielt solange auf der „rechten Tabellenseite“ weiter bis Einer übrig bleibt.
- Runde 2
- Die 16 Verlierer rutschen nach links in der Tabelle und spielen nun gegeneinander. Der jetzige Verlierer hat sein 2. KO-Spiel verloren und scheidet aus.
- Runde 3
- Im Achtelfinale der Sieger, gab es (das stimmt wirklich) ja 8 Verlierer. Diese Acht spielen jetzt gegen die Sieger der Runde 2. Die acht Verlierer scheiden aus.
- Wenn Du Dir das System jetzt vor Augen hältst und der Meinung bis, auf der linken (Verlierer) Seite herrscht ein großer Spielbetrieb – das ist richtig. Hier stehen zumindest
- 2 Achtelfinale
- 2 Viertelfiale
- 2 Halbfinale
- 2 „Endspiele“ auf dem Programm
- Man kann es richtig spannend machen:
- Der Verlierer des „Endspiels“ rechts rutscht jetzt nach links auf die Verlierer-Seite und hat dort ein weiteres Endspiel gegen den letzt verbliebenen Spieler der „Verliererseite“
- Dieser Verlierer belegt dann im Turnier den dritten Platz,
- Der Gewinner LINKS und RECHTS spielen nun gegeneiander und ermitteln den Sieger.
- Jetzt könnte man es auf die Spitze treiben.
- Spieler RECHTS verliert hier sein 1. Spiel, somit haben nun beide ein Spiel verloren. Noch ein Spiel dieser beiden oder man sagt:
„Das war das Endspiel und BASTA“
- Spieler RECHTS verliert hier sein 1. Spiel, somit haben nun beide ein Spiel verloren. Noch ein Spiel dieser beiden oder man sagt:
- Runde 1 auch 1/16 Finale
- Z.B. bei 32 Teilnehmenden:
- Gruppen (t.b.d.)
- „Schweizer System“ (erklärt von Franz)
- 1. Runde
- Alle Teilnehmer in einen Topf und Auslosung
- 2. Runde
- Sieger der ersten Runde in einen Topf und Auslosung untereinander
- Verlierer der ersten Runde in einen Topf und Auslosung untereinander
- 3. Runde
- 2-fach Gewinner, 1-fach Gewinner und 0-Gewinner jeweils in einen Topf und Auslosung innerhalb der Töpfe
- 4. Runde
- 3-fach Sieger, 2-fach Sieger, 1-fach Sieger und null-Sieger jeweils in einen Topf und Auslosung untereinander
- Dieses System kann man fortsetzen bis Ultimo. Je weiter das Spiel fortschreitet, werden gleich spielstarke Gegner einander zugelost.
- Sollte eine ungerade Zahl im Topf sein, gibt das System die Möglichkeit her, das „Topfnachbarn“ ein Wertungsspiel austragen. Sollte das nicht möglich sein, so hat dieser ungelost frei und kann sich über einen Sieg freuen.
- Anhand der Hierdurch berechneten TAbelle wird entweder der/die Sieger*in gekürt oder man veranstaltet noch eine Halbfinale…
- 1. Runde
- …
- einfaches K.O.-System