4. WENDSCHER STADA Cup

Nein – der große Wurf wurde es leider nicht…

… für Reiner und Timo, leider auch die beiden einzigen Vertreter vom SC Buschhausen. Wie „klein“ der Wurf im Doppel und Einzel war, wussten wir aber leider nach Ende des Turniers nicht. (Liefern wir noch nach!)

Andy Koch hatte mit seinem Team aber wieder einmal ein schönes, rundes Turnier im westlichen Sauerland in Wenden ausgerichtet. Dafür erst noch einmal ein großes Dankeschön an Andy und sein „Bande“!
Sogar die Zeit (10-16 Uhr) wurde eingehalten! Es gab allerdings auch eine Variante des STADA-Cups. Gespielt wurden immer nur 2 Sätze – stand es also Unentschieden 1:1 wurde das Match über einen „Tie-Break“ entschieden, der begann mit einem Spielstand von 10:10 und endete bei 2 Spielbällen Vorsprung.

Reiner hatte im Einzel gegen zwei 1200+ Spieler klar verloren. Danach verfolgte ihn das Pech, denn die beiden nächsten Spiele verlor er unglücklich jeweils mit 9:11 und 10:12.
Da konnten auch die beiden letzten Spiele, die er eines hoch und eines knapp gewann, nix mehr ausrichten!
Timo’s Turnier begann auch so lalala mit zwei Matches je 0:2, obwohl er ungewohnt passiv spielte. Zahlreiche Kantenbälle und Netzroller kann man aber nicht gut kontern. Danach begann aber das Turnier für ihn neu und er gewann alle weiteren 4 Spiele mit 11:5 und 11:1 sowie 9:11, 11:5 und 14:12. 11:9 und 11:9 gegen meinen bayerischen Kumpel Richard sowie das letzte Einzel nach einem 0:1 noch mit 2:1.

Eigentlich hatten wir beide gefühlt ein gutes Turnier gespielt, aber irgendwie tauchten wir in der Platzierung nicht wieder auf. Hmm!?

Gleiches galt für unsere Doppel.
Reiner hatte mit Rashid Amiri einen guten Spieler zur Seite bekommen, die 2 Matches, unter anderem gegen Anke Leidenberger „Erfinderin“ der Ausstellung „Powerfrauen“, gewannen und eines unglücklich im Tie-Break verloren. „Rashid war mein Traumpartner, der einige meiner Fehler ausbügelte“, sagte Reiner und ergänzte „…aber gegen meinen Aufschlagfehler im Tie-Break konnte er auch nix machen!“

Timo hatte mit Christoph seinen Wunschpartner an der Seite. Die beiden hatten im Jahr zuvor den Sieg im Doppel davongetragen.
Und… es lies sich auch dieses Jahr gut an. Gegen Rosi und ihre Partnerin kamen sie zu einem souveränen 2:0. Das nächste Spiel gegen Marcus Maria und Gunnar konnten sie mit 11:5 und 11:6 auch die Oberhand behalten.
Im dritten und letzten Spiel war die Stimmung grandios. Gegen Henry und seinen Partner aus Hanau (Name ist mir leider entfallen, sorry) gab es ein finalwürdiges Spiel. Der erste Satz ging noch ganz klar an die beiden Gegner und so sah es zunächst auch im zweiten Satz aus. „Ich meine, wir lagen 2:8 hinten und gewannen noch mit 11:9.“ so Timo vollkommen begeistert und „mein Motto ging wieder auf: Die Oper ist erst zu Ende, wenn die dicke Frau gesungen hat!“
Leider ging der Tie-Break an die beiden Gegner. Doch der Spaß am Spiel war den Vieren anzusehen, oder ?!

Tipp: Wer dieses Spiel ganz sehen möchte, kann das Video (ca. 10 Min.) hier schauen: Link folgen

Offenbar reichten die Ergebnisse unserer beiden aber nicht, um unter die ersten vier zu kommen. „Trotz 4 gewonnener Spiele im Einzel bin ich auf Grund der engen Spiele auf dem 20. (v. 56) Platz gelandet“, sagte Timo. (Doppel folgt noch)
Reiner, der den 47. Platz erreichte, meinte noch zum Turnier, “Dass die PPP-Elite bei diesem Turnier nicht mitspielte hat dem Turnier m.E. sehr gut getan!“

Auf ins nächste Jahr, wir sind wieder dabei!

Hier die Ergebnisse im Einzel:

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