Neurologie für Neugierige am Neuro-Tag
Posted On 28. April 2026
Im St. Josef Krankenhaus in Essen-Kupferdreh (kath.. Kliniken Ruhrhalbinsel) fand am letzten Samstag 25.4.26 der Neuro-Tag unter Regie von Prof. Dr. Dirk Woitalla statt.
Warum erwähnen wir den Termin, obwohl er schon gelaufen ist? Es gibt verschiedene Gründe:

- Zum einen waren 4-6 Parkies vom Franz-Sales-Haus Essen in der Ausstellung dabei. Außerdem zeigten sich zahlreiche Dietersheimer „Power-Frauen“ aus unserer PPP-Ecke mit Gesicht.

- In den Vorträgen waren ein paar interessante (neue) Fakten zu Morbus Parkinson dabei, die wir so noch nicht kannten:
- z.B. sich ein Bild machen, mit dem man die Vorgänge die bei der Entstehung von Morbus Parkinson ablaufen, plastischer darstellen kann und warum ein wirksames Medikament zur Reduktion so eine Herkulesaufgabe ist:
- Anfangs ist im gesunden Zustand die Nervenzelle wie das Eiweiß eines Spiegeleis zu sehen. Im Verlauf der Erkrankung verkleben aber die Eiweiße hin zu einem „fertigen Spiegelei“ zum weißen Eiweiß. Ein Medikament müsste genau diese unsäglich schwierige Situation wieder negiert hinbekommen, das Eiweiß wieder klar zu machen!

- Anfangs ist im gesunden Zustand die Nervenzelle wie das Eiweiß eines Spiegeleis zu sehen. Im Verlauf der Erkrankung verkleben aber die Eiweiße hin zu einem „fertigen Spiegelei“ zum weißen Eiweiß. Ein Medikament müsste genau diese unsäglich schwierige Situation wieder negiert hinbekommen, das Eiweiß wieder klar zu machen!
- Seit wenigen Wochen ist es möglich (und zugelassen) mit einer neuen Diagnoseart eine wesentlich höhere Trefferquote erreichen kann als mit einem DAT-Scan. Dazu wird den Patienten Nervenwasser entnommen. Hier können die Nachweise des MP bereits in einem frühen Stadium erkannt und frühzeitig behandelt werden, um ein Fortschreiten der Erkrankung zumindest aufzuhalten!
- Leucin Pulver, als hilfreiche Medikation mit einfachen Aminosäuren, war zuletzt in Frankreich zunächst noch frei verkäuflich zu adäquaten Preisen. Es war in den letzten Monaten nur noch schwer zu bekommen. Offenbar hat man das Pulver vom Markt genommen.
Der Grund: Eine Therapie mit Acetyl-DL-Leucin konnte die Parkinson-typische Neurodegeneration weitgehend stoppen. (Ärztezeitung)
Nunmehr hat man es aber zu einem zigfach höheren Preis, nun als zugelassenes Medikament, wieder auf den Markt gebracht! Ein Schlingel, der Böses dabei denkt! - Interessant scheint der Tipp, der neben vielen „Scharlatanen“, eine App bewirbt die wissenschaftlich bewiesen und fundiert ist. Mithilfe der FU Berlin wurde der wissenschaftliche Grundstein der NeuroNationAPP gelegt. Durch gemeinsame Studien mit Partnern aus der Wissenschaft und Medizin fließen kontinuierlich die neuesten Forschungserkenntnisse in die herausfordernden Übungen und Trainings ein. Derzeit laufen neue Studien in Berlin und München.

Einfach mal ausprobieren! (Apple App Store und Google Play-Store)
- z.B. sich ein Bild machen, mit dem man die Vorgänge die bei der Entstehung von Morbus Parkinson ablaufen, plastischer darstellen kann und warum ein wirksames Medikament zur Reduktion so eine Herkulesaufgabe ist:
- Die Nachfrage auf der Veranstaltung war so groß, dass Prof. Woitalla einen extra ParkinsonTag organisieren will. Da einige von uns Patienten (auch der Autor 😉 ) bei Prof. Woitalla sind, könnten wir uns die Unterstützung dieses Tages durchaus vorstellen. Abgesprochen ist es jedenfalls.