Hoffnung auf adäquate Halle erstmal gestorben

Er ist schon wieder vorbei, der Traum einer neuen Dreier-Sporthalle u.a. für uns, damit wir mit unseren über 60 Mitgliedern mit Morbus Parkinson endlich einmal einen adäquaten Ort zum trainieren bekämen. Zur Zeit trainieren wir in einer halben Gymnastikhalle und stellen dort bis zu 6 (!!!) Platten auf, um dann doch nur Doppel spielen zu können. Mittlerweile ist das schon eine Farce, unter welchen Umständen unsere Weltmeister, Deutsche Meister und Gewinner*innen zahlreicher Turniere hier trainieren müssen.

Da kam die Nachricht heute in der WAZ zur Unzeit! Hier eine kurze Zusammenfassung:


Die Stadt Oberhausen hatte große Pläne für den Sportbereich: Sowohl in Buschhausen als auch in Alstaden sollten wichtige Turnhallen umfassend modernisiert beziehungsweise neu gebaut werden. Geplant war unter anderem eine neue Dreifachsporthalle mit Sportfunktionsgebäude in Buschhausen. OB Thorsten Berg (SPD) hatte beide Projekts sogar in seiner ersten Rede beim Neujahrsempfang angekündigt.
Doch nun steht fest: Vorerst werden die Vorhaben nicht umgesetzt. Sportdezernent Jürgen Schmidt teilte im Hauptausschuss mit, dass Oberhausen keine Fördergelder aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erhält.
Für die finanzschwache Stadt ist das ein schwerer Rückschlag, denn die Projekte sind sehr teuer. Allein die geplante Halle in Buschhausen soll rund 18 Millionen Euro kosten. Besonders betroffen wäre der SC 1912 Buschhausen.
Das Förderprogramm war massiv überzeichnet: Beantragt wurden insgesamt 7,5 Milliarden Euro, obwohl nur 333 Millionen Euro zur Verfügung standen.
Trotzdem zeigte sich der Sportdezernent optimistisch, bei der nächsten Förderrunde im Herbst doch noch berücksichtigt zu werden.

Wir werden aber nicht nur hoffen und auf den Herbst warten sondern agieren!

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